Archiv: Studie

Bislang erschienen:

  • Who deserves? Ideological gaps in citizens’ deservingness perceptions

    Publikationsform

      Studie .

    Verfasst von  Isabelle Guinaudeau/Theres Matthieß et al.

    Kurzbeschreibung:

    Die Forschung zur Anspruchsberechtigung sozialer Gruppen ging lange von weitgehend homogenen gesellschaftlichen Vorstellungen aus. Die vorliegende Studie analysiert auf Grundlage von Befragungsdaten aus Deutschland und Frankreich, wie sich die politische Ideologie von Bürgerinnen und Bürgern auf die Zuschreibung von Anspruchsberechtigung gegenüber unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen auswirkt. Die Ergebnisse zeigen ideologischen Gräben auf.

  • Risky appeals: The electoral consequences of group-targeted campaign pledges

    Publikationsform

      Studie .

    Verfasst von  Isabelle Guinaudeau/Theres Matthieß et al.

    Kurzbeschreibung:

    Politische Parteien richten ihre Wahlversprechen häufig an bestimmte soziale Gruppen. Diese Studie von Prof. Dr. Theres Matthieß und Kolleginnen untersucht, ob diese Herangehensweise bessere Wahlerfolge verspricht als breit angelegte, universelle Versprechen. Die Ergebnisse können das nicht bestätigen und deuten eher auf einen Ausgrenzungseffekt hin.

  • Election Pledges in Multiparty Governments: When do Voters Accept Non-Fulfillment?

    Publikationsform

      Studie .

    Verfasst von  Theres Matthieß

    Kurzbeschreibung:

    Jüngste Studien zeigen, dass WählerInnen Parteien häufig bestrafen, wenn diese ihre Wahlversprechen nicht einlösen. Diese Studie von Prof. Dr. Theres Matthieß und KollegInnen untersucht, unter welchen Bedingungen BürgerInnen das Nicht-Einhalten von Versprechen dennoch akzeptieren. Die Ergebnisse zeigen, dass sie die Zwänge von Koalitionsregierungen durchaus berücksichtigen.

  • Supply-side dynamics of parties’ group appeals: How dominance affects the choice between symbolic and policy-based appeals

    Publikationsform

      Studie .

    Verfasst von  Simon T. Franzmann/Felicia Riethmüller

    Kurzbeschreibung:

    Herausfordererparteien nutzen im Gegensatz zu etablierten Parteien vor allem symbolische Gruppenansprachen, um emotionale Bindungen zu schaffen und Verantwortung zu vermeiden, da ihnen politische Erfolge und stabile Gruppenbindungen fehlen. Eine Analyse von Tweets deutscher Landesparteien zeigt, dass etablierte Parteien stärker auf inhaltliche Gruppenansprachen setzen, sich diese Unterschiede im Wahlkampf jedoch verringern.

  • Does it matter who is in charge? Ministerial characteristics and pledge fulfilment

    Publikationsform

      Studie .

    Verfasst von  Theres Matthieß

    Kurzbeschreibung:

    Zahlreiche Studien gehen davon aus, dass die Kontrolle eines Ministeriums durch eine Partei die Umsetzung von Wahlversprechen erleichtert, berücksichtigen dabei jedoch selten individuelle Eigenschaften von Ministern. Diese Studie untersucht, wie sich politische und politiknahe Berufserfahrungen von Ministerinnen und Ministern auf die Erfüllung von Wahlversprechen in fünf kleinen bis mittelgroßen Demokratien auswirken. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere frühere Ministererfahrung die Umsetzungschancen erhöht, während andere Merkmale kontextspezifisch variieren.

  • Welcher Antisemitismus?Der Gaza-Krieg in lokalen linken Zusammenhängen am Beispiel Göttingens

    Publikationsform

      Studie .

    Verfasst von  Philipp Scharf et al.

    Kurzbeschreibung:

    Seit dem Angriff der radikalislamistischen Hamas und verbündeter Gruppen auf Israel am 7. Oktober 2023 wird in Deutschland intensiv und kontrovers diskutiert, auch über Reaktion der radikalen Linken. Vielfach herrscht Verwunderung – aber auch Empörung – darüber vor, dass es auch hier zu antisemitischen Äußerungen kommt. Die neue Studie der Bundesfachstelle Linke Militanz analysiert am Beispiel Göttingens, wie linksradikale Gruppierungen tatsächlich auf den Angriff auf Israel und den Gaza-Krieg reagieren. Die Studie greift sowohl gesellschaftliche als auch wissenschaftliche Debatten um den Antisemitismus(begriff) auf und diskutiert aus der Perspektive der Bewegungsforschung, inwieweit die sich hier entfaltenden Diskurse die jeweilige Gruppenidentität beeinflussen.