NDM: Demokratie in Niedersachsen unter Druck – aber keine Systemkrise

Urheber:innen: Philipp Harfst et al.

Kurzbeschreibung:

Der Niedersächsischer Demokratie-Monitor 2025 registriert eine zunehmende Rechtsverschiebung und Unzufriedenheit.

Am 26.8. stellten Prof. Franzmann und Dr. Harfst den Niedersächsischen Demokratiemonitor 2025 auf der Landespressekonferenz vor.

Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung ist, dass der ganz überwiegende Teil der Menschen in Niedersachsen die Demokratie unterstützt. Gleichzeitig verlieren jedoch politische Akteure an Vertrauen und es findet eine Rechtsverschiebung in der politischen Landschaft statt: Weniger Menschen als zuvor positionieren sich selbst in der Mitte des politischen Spektrums, rechte Selbsteinstufungen nehmen zu. Da der Anteil der Menschen links der Mitte gleichzeitig stabil bleibt, sprechen die Autorinnen und Autoren des NDM 2025 aber ausdrücklich nicht von einem Rechtsruck.

Harfst, Philipp; Simon T. Franzmann, Steffen M. Kühnel, Joschua Helmer, Sally A. Fitzpatrick, Lena Jaensch, Nils Jatho, Sarah P. Schmidt und Michael Zylla (2026): Niedersächsischer Demokratie-Monitor NDM 2025. Demokratie und ihre Akteure unter Druck. Politische Konflikte und Rechtsverschiebung in Niedersachsen, Universitätsverlag Göttingen, https://doi.org/10.17875/gup2026-3130